Krankheiten in unseren Würfen

A-Wurf 2004

2x Dermoid Sinus. Diese wurden - mit allen, von uns bezahlten, anfallenden Kosten - operiert und leben gesund und munter.

Unsere Eltern Tiere waren ganz klar die Träger. Mit der bewussten Entscheidung, einen Rüden einzusetzen, der nachweislich schon ridgelose Welpen hatte, haben wir dem stakte DS-Gen den Kampf angesagt und auch gute Erfolge erzielt. Es gab in den folgenden Würfen keine DS mehr

B-Wurf 2006

Binoche mit der Neospora Caninum (siehe Gesundheit: Binoche´s Krankheit)

Hier war Safara Trägerin und hat es pränatal an den Welpen weitergegeben

C-Wurf 2008

Narben auf den Herzklappen. Mit einem leichten Medikament lebt die Hündin völlig unauffällig, sportlich aktiv. Es kann nicht genau eruiert werden wie es entstand. Die Wahrscheinlichkeit, das der Welpe nach der Abgabe sich erkältet hat und diese verschleppte ist recht hoch. Von eine Vererbung ist nicht auszugehen

D-Wurf 2012

1x Knickrute

1x Wasserkopf. Dieser war nicht erkennbar. Wir hätten die Hündin nicht aus dem Haus gegeben, wenn wir gewusst hätten, das sie krank ist und leider mussten die Adoptiv-Eltern den schweren Gang gehen und sie über die Brücke gehen lassen.

Hier ist eine genaue Diagnose sehr schwer. Ob es eine genetische Disposition ist oder beim Toben, Spielen, spielerischen Beißen in den Nachen, ein Purzelbaum .... zu einer Veränderung kam, kann im Nachhinein nicht eruiert werden. Allerings ist ein späterer Erwerb sehr selten.

Nach knapp 14 Tagen in der Neuen Familie (und dann ging es sehr schnell) trübte sich die Sicht ein, der Gleichgewichtssinn setze aus.

VETCLINIC BOZEN:

Hydrocephalus (Wasserkopf) bei Hund und Katze
Der Hydrocephalus ist eine Erkrankung des Gehirns und tritt außer beim Menschen auch bei Hunden (v.a. bei brachycephalen und "toy"-Rassen) und Katzen auf. Hierbei ist der Abfluss des Gehirnwassers aus den Gehirnkammern gestört. Da die sogenannte „cerebrospinale Flüssigkeit" jedoch weiter produziert wird, kommt es zu einer Erhöhung des Drucks innerhalb der Gehirnkammern und zu einem Verdrängen und Abbau von Gehirngewebe. Zumeist ist ein Hydrocephalus angeboren und wird nur selten später im Leben erworben. Ursachen dafür sind meist Tumore oder Entzündungen des Nervensystems. Symptome treten bei schweren Fällen bereits im Welpenalter auf und umfassen unter anderem Änderungen des mentalen Status, schmerzbedingtes Aufjaulen, Koordinationsstörungen, Sehstörungen, Krampfanfälle, Schielen (Strabismus) und eine aufgewölbte Schädelform. Die Diagnose kann durch eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes gestellt werden.

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